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Das Teuchos-Zentrum

 

Das TEUCHOS-Zentrum entwickelt eine weltweit nutzbare elektronische Arbeitsumgebung für die philologische Grundlagenforschung. Insbesondere sollen die Arbeitsabläufe bei der wissenschaftlichen Edition antiker Texte unterstützt werden, die mit der Erschließung der erhaltenen Abschriften aus Spätantike, Mittelalter und Renaissance beginnen. Der Schwerpunkt liegt zunächst im Bereich der Gräzistik.

In der Teuchos-Umgebung werden Forschungsinformationen zu den Textträgern und zur Überlieferungsgeschichte online zusammengeführt sowie forschungsrelevante Text- und Bildmaterialien bereitgestellt. Die Materialien werden strukturiert erfaßt, untereinander verknüpft und für die kooperative Nutzung und Ergänzung zugänglich gemacht. Bei der weitergehenden Bearbeitung entstehen Umschriften, Textrekonstruktionen, Variantenverzeichnisse, Kommentare und Übersetzungen, die online und teilweise auch gedruckt publiziert werden.

cod. philol. 88, f. 53v

Cod. philol. 88 (Ende 13. Jh.), f. 53V (Ausschnitt, mit freundlicher Genehmigung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg): Aristoteles, Nikomachische Ethik I. Am Rand Scholien zu den Begriffen τέχνη, μέθοδος, πρᾶξις, προαίρεσις.

Ein Projekt der
Universität Hamburg

 

Institut für Griechische und Lateinische Philologie

Regionales Rechenzentrum

Das Teuchos-Zentrum erhält von Juli 2007 bis Ende 2010 als "themenorientiertes Informationsnetz" eine Starthilfe der DFG zum Aufbau einer dauerhaften Infrastruktur-Einrichtung. Die Projektplanung wurde 2005/2006 ebenfalls durch die DFG gefördert.

Deutsche Forschungsgemeinschaft Programme zur Förderung des wissenschaftlichen Bibliothekswesens

 

Programme zur Förderung des wissenschaftlichen Bibliothekswesens
 

TEUCHOS [von gr. τεύχω "herstellen"] "Werkzeug, Gerät", bei Homer im Plural v.a. militärisches und nautisches Rüstzeug, klassisch allgemein "Gerät"; später in verengter Bedeutung "Behälter für Buchrollen", dann "Rolle, Buch", schließlich "Kodex" und metonymisch "Text".